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  Begleitschiff "Tsingtau"

 

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Begleitschiff "Tsingtau"

 

 

Technische Daten

Werft Blohm & Voss, Hamburg
von /bis 1933 - 1934
In Dienst von/bis 24.09.1934 - 10.05.1945
Verdrängung 2.490 t
Länge 85,00 m
Breite 13,50 m
Tiefgang 3,90 m
Antrieb 2 MAN-Viertakt-Dieselmotoren 4.100 PS
Wellen/Schrauben 2 - 2
Geschwindigkeit 17,5 kn
Besatzung  149 Mann
Bewaffnung 2 x 8,8 cm
2 x 2 cm Flak

Besonderheiten

Als Ersatz für Tender "Nordsee" als Flottentender gebaut. Vom 3.11.34 bis zum Februar 40 war "Tsingtau" Begleitschiff der 1.S-Flottille. Während der Operation Weserübung diente die "Tsingtau" als Begleitschiff für die 2.S-Flottille.

Nach der Rückkehr nach Deutschland folgten sehr unterschiedliche Verwendungen:

ab 05.40 Kadettenschulschiff bei der Inspektion des Bildungswesens
ab 07.40 Zielschiff für die 1.Torpedobootsflottille
ab 21.8.40 Stützpunkt für Schnellboote in Rotterdam
ab 10.40 Begleitschiff 4. S-Flottille
41/42 Begleitschiff 5., 6. und 7 .S-Flottille
24.6.42 - 07.42 Begleitschiff 8. S-Flottille
ab 07.42 dem F.d.S. direkt unterstellt
ab 04.43 Begleitschiff 9. S-Flottille
ab 04.44 Begleitschiff  2. Schnellboots-Schulflottille

Verbleib: Bis 1947 bei der GM/SA; brit. Beute (H.M.S. "Tyne"), 1950 abgebrochen.

Begleitschiff "Tsingtau"; Foto: Archiv K. Scheuch

Begleitschiff "Tsingtau" in Kristiansand; Foto: Archiv E. Skold

Begleitschiff "Tsingtau" in den finnischen Schären; Foto: H. Bürger

 

Quellen:

Gröner, Erich: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und ihr Verbleib 1939 - 1945, J.F.Lehmanns Verlag München, 1976
Hildebrand, Hans H. / Röhr, Albert / Steinmetz, Hans-Otto: Die deutschen Kriegsschiffe, 10 Bände, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg
Kühn, Volkmar: Schnellboote im Einsatz 1939-45, Motorbuchverlag, Stuttgart
Lochner, R.K.: Als das Eis brach, Heyne, München 1983
Bürger, Hugo:  Schnellboote vor!, Stalling-Verlag, Oldenburg 1943