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S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945

Die S-Bootstypen

 

Die Reichsmarine wurde am 12.03.1935 in Kriegsmarine umbenannt. Sie verfügte zu diesem Zeitpunkt über die Schnellboote S 1 bis S 8, die in der 1. Schnellboothalbflottille zusammengefasst waren. Dieser unterstand auch das Begleitschiff "Tsingtau". Am 12.06.1935 wurde S 9 in Dienst gestellt und der Verband in 1. Schnellbootflottille ( 1.SFltl) umbenannt. Die Boote S 10 bis S 13 liefen ebenfalls 1935 zu.

"S 1" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action)

Die Boote S 2 - S 5 waren äußerlich sehr ähnlich wie S 1 aber sie waren wegen der Daimler-Motoren geringfügig ( 1,15 m) länger als S 1.

"S 2"- "S 5" ( Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action)

S 6 war das erste Boot mit MAN-Dieselmotoren. Es war daher ein um gut 4 m  vergrößertes Boot. Nach den gleichen Spezifikationen wurden die Boote S 7 - S 9 gebaut. Die Boote S 10 bis S 13 erhielten Daimler MB 502-Dieselmotoren.

"S 6" - "S 13" ( Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action)

"S 12" und "S 13" in Kiellinie (Foto aus dem Besitz R. Mundt)

Da die Geschwindigkeit der Serie "S 10 - 13" nicht den militärischen Forderungen entsprach, erhielt die 1935 in Auftrag gegebene Serie "S 14 - 17" drei MAN-Viertakt-Dieselmotoren L 11. Das erforderte eine Vergrößerung der Boote. Sie erreichten eine Dauerhöchstfahrt von 37 kn und eine Kurzhöchstfahrt von 39,8 kn bei einer Verdrängung von 40,7 t.

"S 14" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

S 14 in der Ostsee (Bild: Andres-Verlag, Hamburg) 

Die Serie S 18 - S 25 wurde 1937 bis 1938 in Auftrag gegeben und lief 1938 bis 1939 zu. Die Boote erhielten je drei Daimler-Benz MB 501 Dieselmotoren mit 2050 PS, was den Booten eine Geschwindigkeit von 39,5 kn verlieh.

"S 18" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

Am 01.08.1938 wurde die 2. SFltl aufgestellt. Ihr wurde das Begleitschiff "Tanga" unterstellt. Die beiden Flottillen unterstanden dem Führer der Torpedoboote (FdT).

Um die Seegängigkeit der Boote zu erhöhen, wurden die S-Boote ab S 26 mit erhöhter Back gebaut, in die die Torpedorohre eingebaut waren. Das erhöhte den Reserveauftrieb und schützte die Rohre vor Wettereinflüssen. Gleichzeitig wurde der Kommandostand von vor der Brücke in eine Position auf der Brücke versetzt. Die Serie S 26 - S 29 lief 1940 zu.

"S 26" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

S 28 im Schwarzen Meer (Bild aus Nachlass Kpt zS a.D. K.F. Künzel)

 

Bei Kriegsausbruch waren acht Boote für ausländische Rechnung im Bau, die auf dem kleineren Bootskörper der Serie S 10 - S 14 beruhten. Diese Boote wurden Ende 1939 bis Sommer 1940 als S 30 - S 37 in Dienst gestellt.

"S 30" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

 

Zwischen November 1940 und September 1941 liefen die Boote des Typs S 38 - S 53 zu. Sie verfügten über drei MB 501 Diesel und erhielten eine 2 cm-Flak in Drehkranzlafette auf der Back.

"S 38" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

S 47 im Schwarzen Meer noch ohne Kalotte (Bild aus Nachlass Kpt zS a.D. K.F. Künzel)

 

Die später gebauten Boote dieses Typs erhielten eine Kalottenbrücke, um dem Brückenpersonal einen gewissen Schutz zu bieten.

"S 38b" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

Schnellboot Typ S 38b in voller Fahrt (Bild aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

S 47 im Schwarzen Meer mit Kalotte (Bild aus Nachlass Kpt zS a.D. K.F. Künzel)

 Dieser Typ wurde quasi  der Standardtyp für die Schnellbote der Serien S 62 - S 100 (Lürssen), S 101 - S 133 (Schlichting) sowie S 134 und S 138 (Lürssen), die Mehrheit der bis Anfang 1944 in Dienst gestellten Boote.

 

Zwischenzeitlich wurden allerdings die Boote S 54 bis S 61 nach den Spezifikationen des  Typs S 30 gebaut. Sie kamen zwischen August 1940 und Februar 1941 in Dienst.

 

Die Boote ab S 100 waren von vornherein mit Kolotten-Brücke konstruiert. Der Typ S 100 bekam die neu entwickelten Diesel MB 511 mit 2500 PS. Ab S 219 bekamen die Boote eine größere Tankkapazität für einen Fahrbereich von 750 sm. Für die Boote S 301 bis S 305 waren die neuen MB 518 Diesel mit Turbo-Auflader geplant, die allerdings wegen Lieferschwierigkeiten nicht eingebaut wurden.

"S 100" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

 "S 199" (Bild aus Dallies/Labourdette: Deutsche Schnellboote 1939-1945) 

 

S 219 - 300

S 301 - 500

Nach den Spezifikationen S 100 wurden alle weiteren Boote bis zum Kriegsende gebaut. S 167 - S 186 bei Lürssen, S 187 - S 194 bei Schlichting, S 195 - S 218 bei Lürssen.

Die Boote S 219 - S 300 sollten bei der Schlichting-Werft in Travemünde gebaut werden, es wurden jedoch nur S 219 - S 228 fertig gestellt. Grundlage war der Rumpf des Typs S 100, da jedoch die Artillerie-Bewaffnung unterschiedlich war, die Boote ab S 219 erhielten drei 30 mm-Doppellafetten, wurden sie auch als Typ 219 bezeichnet. Die Boote S 301 - S 500 sollten bei Lürssen gebaut werden, die Boote S 307 - S 321 wurden jedoch nicht fertig gestellt. 

S" 219" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

 

S 701 - 800 

1944 wurden bei der Danziger Waggonfabrik die Schnellboote S 701 - S 800 nach den Plänen des Typs 219 in Auftrag gegeben. Die Boote erhielten zusätzlich zwei nach achteraus schießende Hecktorpedorohre, so dass vier Torpedos geschossen werden konnte, ohne nachladen zu müssen. Die Boote konnten statt der zwei üblichen vier Reservetorpedos in Lagerschalen an Deck mitführen. Geplant waren 6 x 30-mm-Maschinenkanonen in drei Zwillingslafetten. Da die 30-mm Zwillingslafetten nicht rechtzeitig fertig wurden, rüstete man die Boote mit zwei 30-mm Kanonen und einer 20-mm-Doppellafette aus.

"S 701" (Skitze aus Steve Wiper: German S-Boats)

Ähnlich wie bei den Booten 219 - 300 (Schlichting, fertig gestellt 219 - 228) und 301 - 500 (Lürssen, fertig gestellt 301 - 307) wurden auch von den in Danzig bestellten Booten nur einige wenige (701 - 709) fertig gestellt und an die Marine abgeliefert.

"S 701" beim Verbandfahren (Bild aus Dallies-Labourdette: Deutsche Schnellboote)

Durch die zwei zusätzlichen ToRos und den erhöhten Kraftstoffvorrat wurde die Einsatzverdrängung auf 121 - 124 t erhöht. Bei 35 Knoten wurde ein Fahrbereich von 750 sm erreicht.

 

Beute-Boote und erworbene Boote

Niederländische Beuteboote

S 151

Bei der Einnahme der Niederlande 1940 wurden acht bei Gusto in Schiedam im Bau befindliche Boote beschlagnahmt und für die Kriegsmarine fertig gestellt. Sie verdrängten 57 t bei einer Länge von 28,3 m und einer Breite von 4,46 m. Mit diesen Abmessungen konnten sie die europäischen Binnenstraßen befahren, was ihre Verlegung ins Mittelmeer zuließ. Sie wurden 1942 als S 151 - S 158 in Dienst gestellt. Die 1941 bei Gusto in Auftrag gegebenen Boote S 159 - S 166 wurden im April 1942 stillgelegt.

"S 151" (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

Boote vom Typ "S 151" (Bild aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

 

S 201

Die beiden für die Niederlande bereits durch Gusto N.V., Schiedam, nach englischen Power Boat Plänen (Typ PV) in Stahlbauweise und mit 3 x 1000 PS Rolls-Royce-Merlin-Otto-Motor fertig gestellten Boote TM 52 und TM 53 (30,8 t bei L = 21,40 m, B = 6,05 m, T = 1,14 m) wurden beim Einmarsch in die Niederlande erobert und durch die Kriegsmarine als "S 201" und "S 202" in Dienst gestellt und erprobt. Die Bewaffnung wurde nach deutschen Vorstellungen umgestellt auf 1 x 37 mm und 2 x 20 mm Kanonen. Dadurch und durch die Stahlbauweise erreichten sie im Gegensatz zum Prototyp (TM 51) nur 37 bis 38 kn. Da es sich um Gleiter handelte, war ihr Seegangsverhalten nicht wie gewünscht. Sie wurden 1942 an Bulgarien abgegeben. Fünf weitere Boote dieses Typ wurden unter deutscher Regie durch Gusto N.V. fertig gestellt und an Bulgarien und Rumänien gegeben.

"S 201" in Rotterdem (Bild aus Hümmelchen: Die deutschen Schnellboote im Zweiten Weltkrieg)

 

Italienische Beuteboote

S 501

Am 20.05.1943 erwarb die Kriegsmarine die im Schwarzen Meer stationierten italienischen Schnellboote MAS 566 - 570 sowie MAS 574 und 575, die die Bezeichnung "S 501" - "S 507" erhielten und die neu aufgestellte 11. SFltl bildeten. Allerdings führten Ersatzteilprobleme bei den Antriebsmotoren dazu, dass die Boote S 501, S 506 und S 507 bald der 1. SFltl unterstellt wurden, während die anderen Boote außer Dienst gestellt wurden. Stab und überzähliges Personal wurde zur neu aufgestellten 24. SFltl in die Adria abgestellt.

Skitze aus H. Fock: Schnellboot Band 1 (SK 68)

Im Mittelmeer fielen der Kriegsmarine nach der Kapitulation Italiens am 09.09.1943  diverse italienische S-Boote in die Hände. Die meisten davon wurden als Ersatzteillager kannibalisiert, jedoch wurde aus 19 modernen Booten die 24. SFltl zusammen gestellt. 

 

S 601

Die italienische Marine erbeutete 1941 die jugoslawischen Boote ("Orjen", "Velebit", "Dinara", "Triglav", "Suvobur", "Rudnik", "Kamakcalan" und "Durmitor") die Lürssen 1937 als Nachbauten des deutschen Typs S 2 - 5 geliefert hatte. Die Boote waren in den Dimensionen Länge, Breite, Tiefgang und Verdrängung etwas verändert. Hauptunterschied war die 40-mm-Kanone. Die Boote erhielten die Bezeichnung MS 41 -  46 bzw. MAS 511 bzw. MAS 542 ("Orjen" und "Suvobur").

Die Boote fielen der Kriegsmarine nach der Kapitulation Italiens am 09.09.1943 in die Hände. Sie wurden kriegsbereit gemacht und als S 601 - 604 bzw. S 511 in Dienst gestellt. S 512 war marode und kam nie in Dienst. Die Boote wurden der 24. SFltl in der Adria unterstellt. Ersatzteilprobleme bei den Antriebsmotoren führten dazu, dass die Boote wenig einsatzbereit waren.

Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action (Hier deutscher Typ S 2 - 5 mit 20-mm-Kanone)

 

S 621

Die italienische Marine baute ab 1943 60 t Motosiluranti (MS-Boote) auf der Basis S 2. Die fretiggestellten Boote bzw. im Bau befindlichen Boote fielen der Kriegsmarine nach der italienishcen Kapitulation in die Hände. Die Kriegsmarine übernahm die Aufträge der im Bau befindlichen und geplanten Boote. Insgesamt wurden 10 Boote dieser Klasse gebaut. 

Bild aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action (Hier deutscher Typ S 2 - 5 mit 20-mm-Kanone)

 

Französische Beuteboote

Beim deutschen Einmarsch in Frankreich 1940 wurden sieben Boote (SA 1 - 7) aus einem republikanisch-spanischen Export-Auftrag aus dem Jahre 1937 vorgefunden sowie zwei Boote (SA 8 -9) aus einem Auftrag für französische Wachboote bei den Werften Jouett & Cie., Sartrouville (SA 1), Chantiers Romano, Antibes (SA 2 - SA 4, SA 6 - SA 7), Chantiers Navales de Meulan (SA 5) und Chantiers de la Loire, St. Nazaire (SA 8 - SA 9) vorgefunden.

Sie waren stufenlose V-Spant-Boote aus Sperrholz und wurden mit der Bezeichnung SA = Schnellboote Ausland im Auftrage der Kriegsmarine weitergebaut und in den Jahren 1941 - 1942 in Dienst gestellt. Der Entwurf für die Boote stammte von M. Picker, Chantiers de Meulan und wurde als Vedette Lance-Torpilles (VLT)  mit zwei Torpedorohren 45 cm, einer 3,7 cm Schnellfeuerkanone und einem MG geplant.

S-Boot Typ K 40, Entwurf M. Picker - Bild aus H. Fock: Schnellboote Band 1

Die Boote wurden mit vier Lorain "Petrel" Otto-Motoren angetrieben. Da sie ferner über zwei 100 PS-Marschmotoren verfügten, hatten sie eine störanfällige Motorenkupplungsanlage. Wegen Mangel an Torpedorohren wurden SA 8 und SA 9 als UJäger ohne ToRos fertig gestellt. Die Boote wurden nicht als Schnellboote sondern wie folgt eingesetzt:

Boot

Einsatz, Schicksal

SA 1 Fertigstellung 04.41, Wachboot Abwehrleitstelle Le Havre, ab 1942 FH 24, Hafenschutz-Flottille Le Havre
SA 2 Fertigstellung 09.41, an Admiral Norwegen, ab 1942 FH 25, Hafenschutz-Flottille Le Havre
SA 3 Fertigstellung 10.41, an Admiral Norwegen, 24.03.42 + vor Børsmose/DK, gehoben, Motoren an KM, Boot an Berger 
SA 4 Fertigstellung 11.41, Lehrflottille Le Havre, ab 1942 FC 40, Hafenschutz-Flottille Cherbourg
SA 5 Fertigstellung 10.41, Lehrflottille Le Havre, ab 1942 FK 2, Hafenschutz-Flottille Kanalküste
SA 6 Fertigstellung 04.42, Flak- und Küstenartillerieschule
SA 7 Fertigstellung 06.42, Bombentreffer im Bau, repariert, FK 3, Hafenschutz-Flottille Kanalküste, ab 1943 Flak- und Küstenartillerieschule
SA 8 Fertigstellung 06.42, 1943 FK 58, Hafenschutz-Flottille Kanalküste
SA 9 Fertigstellung 07.42, 1943 FK 59, Hafenschutz-Flottille Kanalküste

Der Einsatz dieser Boote ist nach 1943 nicht mehr nachgewiesen. Die Bezeichnung SA 7 wurde erneut vergeben an das britische Beuteboot MTB 345, das bereits im August 1943 nach Brand bei den Shetland Inseln sank. Die Bezeichnungen SA 1 bis SA 7 wurden 1943 nach der Kapitulation Italiens erneut für italienische Beuteboote verschiedener Typen vergeben. 

 

 

 

 

Kleinst-S-Boote

Bei Kriegsausbruch waren die Kleinst-Schnellboote LS 1 und LS 2 stillgelegt worden. Ab 1940 wurde das Interesse an den Booten wieder geweckt. Das bei Dornier entwickelte Leichtmetallbootes LS 2 sollte fertig gestellt werden und als "Meteor" an Bord des Hilfskreuzers "Komet" (HSK 7) gebracht werden. Da die eingeplanten 45 cm-Torpedos nicht realisiert werden konnten, wurde das Boot mit drei Minenabwurfeinrichtungen am Heck versehen, so dass es als schneller Minenleger eingesetzt werden konnte, um Hafeneinfahrten zu verminen.

LS 2 (Skitze aus Connelly/Krakow: Schnellboot in Action)

Die eingebauten Flugzeugmotoren verursachten Probleme, so dass "Meteor" von "Komet" nicht eingesetzt werden konnte. Im Frühjahr 1940 wurden bei Dornier vier weitere Boote in Auftrag gegeben. Für LS 3 und LS 4 standen die neu entwickelten Daimler-Benz Leicht-Dieselmotoren MB 507 zur Verfügung. Die Boote erhielten eine neue Minenwurfeinrichtung für vier statt bisher drei Minen. LS 3 wurde am 14.10.1940 abgeliefert und an Bord der Hilfskreuzers "Kormoran" (HSK 8) eingesetzt. LS 4 erhielt zwei Heck-Torpedorohre. Als erstes Boot erhielt es die neu entwickelten Propeller und erreichte damit 42,5 kn. Es wurde an Bord des Hilfskreuzers "Michel" (HSK 9) gegeben.

Für die Boote LS 5 und LS 6 standen nur Junkers-Flugzeugmotoren zur Verfügung. Auf Weisung des OKM wurden beide Fahrzeuge als U-Jagdfahrzeuge (Wasserbombenträger) für die Ägäis hergerichtet und ins Mittelmeer verbracht, da aber das dazugehörige Ortungsfahrzeug MR 7 ins Schwarze Meer verlegt wurde, kamen die beiden Boote nie zum Einsatz.

Für die Serie LS 7 - LS 12 standen nun wieder die MB 507-Motoren zur Verfügung, so dass sie als Torpedoträger gebaut wurden. LS 7 wurde am 08.10.1943, LS 12 am 12.07.1944 abgeliefert. LS 7 - LS 11 wurden noch in die Ägäis transportiert, LS 12 wurde in Jugoslawien gestoppt und kam als Versuchsboot zur Torpedoversuchsanstalt. Es wurde russische Kriegsbeute.  

LS 7 in der Ägäis (Fotos: Sammlung P. Schenk) 

Die noch in Auftrag gegebene Serie LS 13 - LS 34 wurde durch das Kriegsende gestoppt, die Boote LS 13 - LS 18 wurden als französische Kriegsbeute fertig gestellt . Der Auftrag für die restlichen Boote wurde annulliert.