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S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945

 

Die Reichsmarine wurde am 12.03.1935 in Kriegsmarine umbenannt. Sie verfügte zu diesem Zeitpunkt über die Schnellboote S 1 bis S 8, die in der 1. Schnellboothalbflottille zusammengefasst waren. Dieser unterstand auch das Begleitschiff "Tsingtau".

 

Die Boote S 9 bis S 13 der 1933 in Auftrag gegebene Serie wurden bis Dezember 1935 in Dienst gestellt. 

Die Kriegsmarine verfügte bei Kriegsbeginn über 15 einsatzbereite (KB = kriegsbereite) Schnellboote. Im Verlauf des Krieges ließ sie 216 Schnellboote bauen. 

Die Verluste der Schnellbootwaffe betrugen:

Gefallene 767 Mann
Verletzte 620 Mann
Gefangene 322 Mann
Verloren gegangen 140 Boote

Am 09.05.1945, dem Tag der deutschen Kapitulation, verfügte die Marine über 91 Boote in neun Flottillen. 

Am 10.05.1945 traten die Besatzungen der in der Geltinger Bucht liegenden Schnellboote ein letztes Mal in "1. Garnitur blau" an zur letzten feierlichen Flaggenparade. Dann wurden die Flaggen niedergeholt, die Kommandozeichen wehten weiter. Die S-Boot-Waffe war außer Dienst gestellt.

Musterung in der Geltinger Bucht 

(Foto aus V. Kühn: Schnellboote im Einsatz 1939 - 1945)

 

 

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